Österreichische Weihnachtstraditionen

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Die Adventszeit in Österreich ist auch als „die friedlichste Zeit des Jahres“ bekannt. Es ist eine Zeit alter Bräuche: Kekse backen, Weihnachtsschmuck aufhängen, Weihnachtslieder singen und viele andere beliebte Traditionen werden von Familien in Österreich geteilt die Wochen vor Weihnachten.

Österreichische Weihnachtstraditionen

Wer bringt die Geschenke?
Einige Dinge über Weihnachten sind überall gleich: Genießen Sie den ersten Schnee, erleben Sie die Natur auf Winterwanderungen oder Tagesausflügen und wünschen Sie sich Geschenke. In Österreich sind einige Dinge anders: Wussten Sie zum Beispiel, dass hier nicht der Weihnachtsmann oder der Weihnachtsmann die Geschenke bringt – es ist das „Christkind“ (das Christkind, Jesuskind)? Die Geschenke werden nicht am 25. Dezember, sondern am Heiligabend geöffnet. Und wie stellen Sie sicher, dass das Christkind es richtig macht? In einigen Regionen Österreichs werfen Kinder ihren Weihnachtsbrief in den Kamin, um ihre Weihnachtswünsche zu erfüllen.

Sankt Nikolaus und Krampus
Während der Adventszeit können plötzlich folkloristische Figuren an Ihre Haustür klopfen. Der freundliche Nikolaus und sein finsterer Begleiter Krampus werden zu Ihnen nach Hause kommen, um zu fragen, welche Kinder dieses Jahr gut waren. Traditionell werden gut erzogene Kinder mit Süßigkeiten, Erdnüssen und Mandarinen belohnt, und Sie können ein Wort der Warnung an die Unartigen hören.

In den Dörfern der „Stille Nacht“ in Oberösterreich, Tirol und im Salzburger Land wird diese Tradition am 6. Dezember gefeiert. Kinder warten gespannt auf den gefürchteten Krampus-Tag (5. Dezember), an dem sich Menschen in gruseligen Kostümen aus Schaffell kleiden, geschnitzte Masken mit Ziegenhörnern tragen und auf den Straßen des Dorfes Unheil anrichten.

„Perchten“ läuft in den Alpen
Das neue Jahr bringt die spektakulären Auftritte der „Perchten“ in Tirol und Salzburger Land. Perchten sind traditionelle Alpenfiguren, die mit der mythischen Göttin Perchta verbunden sind. Oft beängstigend und immer sehr laut, mit Glocken und Rasseln um den Hals, wandern die sogenannten „schönen Perchten“ (die gute Geister darstellen) und die „hässlichen Perchten“ (die böse Geister darstellen) durch die Dörfer und vertreiben Wintergeister. Das Dress-up besteht aus geschnitzten Holzmasken und Kleidungsstücken aus zotteligen Fellen. Die schönen Perchten, bekannt als „Tresterer“, stampfen mit den Füßen und singen für Fruchtbarkeit in der Gemeinde Stuhlfelden im Salzburger Stadtteil Pinzgau. Und viele Dörfer in Tirol bieten aufwändige Perchten-Abfahrten an, von denen einige auch spektakuläre Feuershows bieten.

Krippen
Jedes Jahr vom 24. Dezember bis 2. Februar (Candlemas Day) öffnen Bauern und Krippenschnitzer im Salzburger Land ihre Türen für die Öffentlichkeit und präsentieren ihre künstlerisch gefertigten Familienbetten. Es ist auch Tradition, liebevoll „Krippen der Gemeinschaft“ zu machen und kontinuierlich zu bauen.

In diesen lokalen Krippen ist die biblische Geschichte der Geburt Christi in die regionale Umgebung eingebettet. Die Tradition handgefertigter Krippen und ihre private Ausstellung im Salzkammergut entstand mit einer Verordnung von Kaiser Joseph II. Aus dem Jahr 1782, die es den Kirchen verbot, ihre – oft sehr reich verzierten – Krippen aufzustellen. Dies ermutigte qualifizierte Handwerker, ihre eigenen Krippen und Figuren zu bauen und sie stattdessen in ihren Häusern auszustellen. Dies führte wiederum zur Entwicklung aufwändiger „Landschaftskrippen“ – sehr großer und komplizierter Szenen.

Heiligabend
Der Weihnachtsbaum spielt eine sehr wichtige Rolle, und jede Stadt stellt ihren eigenen Weihnachtsbaum auf. Ein traditioneller Baum ist mit Gold- und Silberornamenten, Sternen aus Stroh, Süßigkeiten und Süßigkeiten, die in Alufolie eingewickelt sind, vergoldeten Nüssen, dekorierten Ingwerbrotkeksen usw. geschmückt.
An Heiligabend schließen die Geschäfte gegen 18:00 Uhr. und es gibt keine Film- oder Theateraufführungen und keine Konzerte. Die meisten Bars, Restaurants und Nachtclubs sind geschlossen und es gibt fast keinen Verkehr. Es gibt jedoch einige Kaffeehäuser, Bars und Restaurants, die in Wien geöffnet sind.
Gegen 19 Uhr Am Heiligabend wird der Baum zum ersten Mal angezündet und die ganze Familie versammelt sich, um Weihnachtslieder zu singen. Die „Stille Nacht“, die Josef Mohr und Franz Gruber am 24. Dezember 1818 im österreichischen Oberndorf zum ersten Mal geschrieben und aufgeführt haben, ist nach wie vor das beliebteste Weihnachtslied.

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